Schritt 1: Den Erstellungsmodus wählen
Wähle den Sofortmodus, wenn Geschwindigkeit Priorität hat: Er führt von einem einzelnen Prompt zu einem bis zu 30 Sekunden langen Video und unterstützt Smart Reference für Bilder, Video und Audio. Wähle den Regiemodus, wenn die Geschichte ein Storyboard, individuelle Charakterreferenzen, Szenenreferenzen, Referenzvideos oder eine Sammlung separat generierter Clips benötigt.
So sieht Erfolg aus: Der gewählte Modus entspricht dem Maß an Kontrolle und Kontinuität, das deine Geschichte erfordert.
Häufiger Fehler: Verwende keinen schnellen Workflow mit einem einzigen Prompt, wenn die Geschichte von mehreren Charakteren und einer eng kontrollierten Szenenkontinuität abhängt.
Schritt 2: Eine fokussierte Handlungsidee entwickeln
Baue das Drama um einen Konflikt, eine Beziehung, ein Rätsel oder eine emotionale Wendung auf. Eine Prämisse wie ein Reinigungsroboter, der nach harter Behandlung entscheiden muss, ob er der Menschheit vergeben soll, gibt dem Clip eine klare Frage und einen Grund, bis zum Ende zuzusehen.
So sieht Erfolg aus: Du kannst die Hauptfigur, das Problem und die emotionale Frage in ein oder zwei Sätzen erklären.
Häufiger Fehler: Vermeide es, mehrere unabhängige Konflikte zu kombinieren, die in einer kurzen Laufzeit um Aufmerksamkeit konkurrieren.
Schritt 3: Die Charaktere festlegen
Erstelle die Charakterliste, bevor du Szenen generierst. Halte für jede Figur Name, Alter oder Spezies, Aussehen, Persönlichkeit, Motivation, emotionalen Handlungsbogen, Beziehungen zu anderen Charakteren, Kostümdetails, Stimme und typische Gesten fest. Wenn du ein Skript adaptierst, kann ein Skript-zu-Video-Workflow dabei helfen, diese Entscheidungen zur Handlung zu organisieren, bevor die visuelle Generierung beginnt.
So sieht Erfolg aus: Jeder wichtige Charakter hat eine stabile visuelle Identität und einen klaren Grund, in der Szene zu sein.
Häufiger Fehler: Beschreibe denselben Charakter nicht von Aufnahme zu Aufnahme unterschiedlich.
Schritt 4: Den kurzen Szenenbogen entwickeln
Verwende fünf kompakte Elemente: Aufhänger, Konflikt, Steigerung, Wendung und Ende. Der Aufhänger führt eine eindrucksvolle Situation ein, der Konflikt erzeugt ein Problem, die Steigerung erhöht den Druck, die Wendung verändert das Verständnis des Publikums und das Ende liefert eine Auflösung, eine Lektion, eine Überraschung oder einen Cliffhanger. Diese Struktur funktioniert auch bei der Entwicklung von animierten Fabeln oder anderen kurzen Erzählformaten.
So sieht Erfolg aus: Jedes Element verändert die Situation oder das Verständnis des Publikums davon.
Häufiger Fehler: Verbringe nicht den gesamten Clip damit, die Welt vorzustellen, ohne eine unmittelbare dramatische Frage zu erzeugen.
Schritt 5: Aufnahmenbezogene Prompts schreiben
Beschreibe für jede Aufnahme die Handlung des Charakters, den Gesichtsausdruck, den Dialog, die Kameraperspektive, die Kamerabewegung, die Beleuchtung, den Schauplatz, die Stimmung, den Ton und Details zur Kontinuität. Ein Astronaut in einem beschädigten Raumschiff könnte beispielsweise unter blinkenden roten Notlichtern stehen, einen gesprungenen Helm betrachten, eine kurze Zeile flüstern und von einer langsamen Kamerafahrt mit angespannter filmischer Beleuchtung begleitet werden.
So sieht Erfolg aus: Ein Prompt vermittelt sowohl, was passiert, als auch, wie das Publikum den Moment erleben soll.
Häufiger Fehler: Vermeide vage Prompts, die ein Genre nennen, aber Handlung, Gesichtsausdruck, Kamera oder Schauplatz nicht angeben.
Schritt 6: Referenzen für Kontinuität verwenden
Lade Charakterreferenzbilder, Szenenreferenzbilder, Referenzvideos oder Audioreferenzen hoch, wenn die Geschichte visuelle oder darstellerische Konsistenz erfordert. Der Regiemodus unterstützt individuelle Charakterreferenzen, Szenenreferenzen und Referenzvideos für Bewegungen. Die Verwendung derselben Referenzen für mehrere Aufnahmen hilft dabei, Kostüm, Gesichtszüge, Ort, Beleuchtung und Bewegung zu bewahren.
So sieht Erfolg aus: Charakter und Umgebung bleiben erkennbar, während die Geschichte zwischen den Aufnahmen wechselt.
Häufiger Fehler: Wechsle Referenzen nicht beiläufig zwischen verbundenen Szenen.
Schritt 7: Clips generieren und das finale Video zusammenstellen
Generiere eine schnelle Szene im Sofortmodus oder erstelle einzelne Aufnahmen im Regiemodus. Stelle anschließend das finale Video mit Dialog, Musik, Soundeffekten, Übergängen, Untertiteln, einem einleitenden Aufhänger und der abschließenden Enthüllung oder Handlungsaufforderung zusammen. Wenn das Projekt für die Veröffentlichung im Hochformat vorgesehen ist, plane den Bildausschnitt für TikTok, YouTube Shorts oder Instagram Reels vor dem Rendern.
So sieht Erfolg aus: Das fertige Video hat einen verständlichen Anfang, steigende Spannung, ein klares Ende und ein konsistentes audiovisuelles Tempo.
Häufiger Fehler: Behandle die Komposition nicht als nachträglichen Gedanken; schwache Übergänge oder fehlende Untertitel können eine ansonsten starke Geschichte unverständlich machen.