Schritt 1: Zielgruppe und Konflikt definieren
Das ist zu tun: Bestimmen Sie, wen Sie ansprechen und auf welches Bedürfnis, welche Frustration oder welches Anliegen Ihre Marke eingeht. Seien Sie konkret genug, damit die angesprochene Person sich darin wiedererkennt.
So sieht der Erfolg aus: Sie können die Zielgruppe und die Herausforderung in einfachen, konkreten Worten beschreiben.
Häufiger Fehler, den Sie vermeiden sollten: Für „alle“ zu schreiben, bevor Sie verstanden haben, wessen Erfahrungen die Botschaft prägen sollten.
Schritt 2: Den zentralen Glaubenssatz finden
Das ist zu tun: Formulieren Sie, was Ihrer Meinung nach für Ihre Zielgruppe möglich oder besser sein sollte. Halten Sie den ersten Entwurf schlicht; sobald die Idee klar ist, können Sie ihn ausdrucksstärker gestalten.
So sieht der Erfolg aus: Der Satz bringt eine Haltung zum Ausdruck und beschreibt nicht nur eine Produktkategorie oder eine Liste von Funktionen.
Häufiger Fehler, den Sie vermeiden sollten: Allgemeine Wohlfühlformulierungen zu verwenden, die auf nahezu jede Organisation passen könnten.
Schritt 3: Aus dem Glaubenssatz ein glaubwürdiges Versprechen machen
Das ist zu tun: Erklären Sie, was Ihre Zielgruppe aufgrund dieses Glaubenssatzes realistischerweise von Ihrer Marke erwarten kann. Prüfen Sie, ob das Versprechen Ihr tatsächliches Produkt, Ihre Dienstleistung und Ihre Arbeitsweise widerspiegelt. Eine Markenkommunikationsstrategie sollte diese Erwartung an allen Berührungspunkten klar vermitteln.
So sieht der Erfolg aus: Jemand kann das Versprechen erklären, ohne eine lange Liste von Einschränkungen hinzufügen zu müssen.
Häufiger Fehler, den Sie vermeiden sollten: Ein Ergebnis oder eine Fähigkeit zu versprechen, die die Marke nicht belegen kann.
Schritt 4: Prinzipien formulieren, die das Versprechen greifbar machen
Das ist zu tun: Wählen Sie drei oder vier Werte oder Standards aus, die bestimmen, wie das Versprechen umgesetzt wird. Gestalten Sie jeden davon praktisch: Erklären Sie, was er für Entscheidungen, das Kundenerlebnis oder die kreative Umsetzung bedeutet.
So sieht der Erfolg aus: Jedes Prinzip hilft einem Team bei der Entscheidung, was zu tun – oder zu vermeiden – ist.
Häufiger Fehler, den Sie vermeiden sollten: Bewundernswerte Begriffe aufzulisten, ohne zu erklären, wie sie konkrete Entscheidungen beeinflussen.
Schritt 5: Sprache und Ton gestalten
Das ist zu tun: Entwerfen Sie einen kurzen Einstieg, den zentralen Glaubenssatz, das Versprechen und Ihre Prinzipien. Lesen Sie den Text laut vor und ersetzen Sie Formulierungen, die übertrieben, vage oder untypisch für Ihre Marke klingen. Ein prägnanter Markenslogan und eine passende Markenstimme können das Manifest ergänzen, sollten aber nicht dessen gesamte Aufgabe übernehmen.
So sieht der Erfolg aus: Der Text klingt beim Vorlesen natürlich und lässt sich anschließend leicht zusammenfassen.
Häufiger Fehler, den Sie vermeiden sollten: Eine clevere Formulierung wichtiger zu nehmen als die Bedeutung.
Schritt 6: Das Manifest an konkreter Markenarbeit prüfen
Das ist zu tun: Vergleichen Sie den Entwurf mit Ihrem Produkt, dem Kundenerlebnis und Ihrer aktuellen Kommunikation. Fragen Sie sich, ob ein Team damit eine Kampagne oder ein Kreativbriefing ausarbeiten könnte, und überarbeiten Sie anschließend alle Prinzipien ohne praktische Anwendung. Für Videos kann ein Kreativbriefing für ein Markenvideo dabei helfen, dieselbe Botschaft in Szenen und Rhythmus zu übertragen.
So sieht der Erfolg aus: Das Manifest passt zu dem, was die Marke heute tut, und gibt künftigen Arbeiten eine Richtung.
Häufiger Fehler, den Sie vermeiden sollten: Das Manifest als fertigen Text zu behandeln, der von alltäglichen Entscheidungen losgelöst ist.